Das Leben ist ein unaufhörlicher Prozeß von Veränderungen. Auch Alterungsprozesse gehören zum Leben. Alt sein ist keine Krankheit, sondern ein besonderer Lebensabschnitt, in den jeder Mensch ganz allmählich hinein wächst.

Körper und Geist verändern sich. Das zeigt sich nicht nur in Lachfalten und grauen Haaren.

 


Auch Atmung, Verdauung, Immunsystem, Sinnesorgane, Schlafverhalten und viele andere Bereiche des menschlichen Organismus verändern sich. Das macht den Körper nicht automatisch krank, aber er wird anfälliger für bestimmte Krankheiten, die besonders im Alter auftreten, wie z.B.Herzschwäche, Schlaganfall, Hör– und Sehstörungen, Schüttellähmung,  Störungen der Beweglichkeit, Stürze, Zuckerkrankheit, Stimmungstiefs, gleichzeitiges Bestehen mehrerer Krankheiten mit entsprechend umfangreicher Tabletteneinnahme,  um  nur einige zu nennen. Hier tritt die GERIATRIE an, deren Ziel es ist , dem alten Menschen zu einem besseren Leben zu verhelfen.

 

Häufig sind hier verschiedenste Berufsgruppen gefragt, neben dem geriatrisch geschulten Hausarzt  gehören auch andere Fachärzte (z.B.Neurologen, Orthopäden) sowie Pflegedienste, Sozialstationen, Krankengynmasten, Sprach-u.Schlucktherapeuten in das geriatrische Team.

Selbstständigkeit und Lebensfreude sollen so lange wie möglich erhalten bleiben!

Geriatrie ist eine Zusatzbezeichnung von Frau Dr. Maren Bockholt

Das Bild zeigt Herrn Dr. Paul Schwörer, Großvater von Frau Dr. Bockholt, bei einer Weinprobe anläßlich seines 100. Geburtstages